
Polen hat mit Wintertests des robotischen Fahrzeugs KUNA begonnen, wie das Wojskowy Instytut Techniki Pancernej i Samochodowej (WITPiS) mitteilte.
KUNA, eine konfigurierbare autonome Multifunktionsplattform, wurde getestet, um ihre Fähigkeit zum Einsatz bei Schnee, Eis und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu bestätigen – Bedingungen, unter denen herkömmliche Radfahrzeuge an Mobilität verlieren.
Das System ist für Unterstützungs-, Aufklärungs- und Logistikmissionen ausgelegt. Sein Kettenlaufwerk sorgt für geringen Bodendruck und ermöglicht es, die Bewegung auf schneebedecktem und gefrorenem Gelände aufrechtzuerhalten.
Die Entwickler der KUNA-Plattform erklärten, dass diese Konfiguration dauerhafte Manöver während Winteroperationen ohne die Notwendigkeit geräumter Routen erlaubt.
Darüber hinaus kann das System auch autonom operieren, was Einsätze bei eingeschränkter Sicht durch Nebel, Schneefall oder Schneestürme ermöglicht, ohne Personal widrigen Wetterbedingungen oder feindlicher Beobachtung auszusetzen.
Das modulare Design erlaubt eine schnelle Rekonfiguration für unterschiedliche Aufgaben. Neben dem Einsatz in umkämpftem Gelände und für Aufklärungsmissionen kann KUNA auch eine logistische Unterstützungsrolle übernehmen und Munition, Lebensmittel, Treibstoff sowie medizinische Versorgungsgüter zu Einheiten liefern, die mit Standardfahrzeugen schwer erreichbar sind.
Die Struktur der Plattform wurde unter Nutzung operativer Erfahrungen aus dem Krieg in der Ukraine entwickelt, wo winterliche Bedingungen wiederholt Mobilität, Durchhaltefähigkeit und Evakuierung beeinträchtigten.
Ein Beschaffungsvertrag wurde bislang nicht angekündigt, und die polnischen Verteidigungsbehörden haben nicht offengelegt, ob die Plattform in Dienst gestellt wird. Die Wintertests deuten jedoch auf Bemühungen hin, die Leistungsfähigkeit von KUNA über alle Jahreszeiten hinweg vor einem möglichen operativen Einsatz zu validieren.
Foto: Chema DS. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft.
